Dieser Artikel ist ein Beitrag zu einer Blogparade, zu welcher Sabine Keller von smoothiewelt.com aufgerufen hat.

Thema: Was ist gesunde Ernährung für mich?

Ähnlich wie Thomas Häfker, der Star eines unserer meistgelesenen Artikel (im April-Mai 2017), ist Sabine nach Südspanien ausgewandert.

Wie also sieht gesunde Ernährung für mich aus?

Das zerfällt für mich in subjektiv und objektiv.

Bis ich 28 war, habe ich mich durchgehend ungesund ernährt und war auch dauernd krank. Vor allem viel Süßigkeiten.

Auf dem Gipfel der Ungesundheit wog ich 96 kg.

Ich zog in eine WG mit einem glühenden Verfechter der Makrobiotik. Als ich mal wieder krank war, schlug er vor, ich könnte für den Anfang doch mal weniger Süßigkeiten essen und dafür mehr Gemüse.

Das klang für mich so, als könnte es nicht schaden, also probierte ich das aus.

Zu meiner Überraschung hielt diese Grippe nicht 2-3 Wochen, sondern war nach 5 Tagen ausgestanden.

Eine Reduzierung süßer Getränke, gepaart mit einem strikten Sport-Regime, brachte mich von 96 herunter auf 68 kg.

Seit ich mich grob an die Ratschläge meines damaligen Mitbewohners halte, bin ich kaum noch krank.

Worauf achte ich beim Essen, um gesund zu bleiben?

  1. Vielfalt
  2. Grünes
  3. Wenig Zucker
  4. Wenig Fleisch

Teil 1: Vielfalt

Dieser Teil ist ganz klar subjektiv. Aber, wie im Geiste, brauche ich auch im Essen Abwechslung und Vielfalt. Andernfalls wäre ich vielleicht objektiv gesünder, aber subjektiv unglücklich.

Das bedeutet, auch ca. zehnmal pro Jahr zu McD’s oder Burger King zu gehen.

Bereits die gesunde Ernährung ermöglicht eine große Vielfalt. Ich habe in den letzten 2 Jahren 2 Durchläufe der 8-Wochen-Blutzuckerdiät nach Michael Mosley gemacht. Das hat zwar trotz strikter Einhaltung plus strengem Sportplan absolut null fürs Abnehmen bewirkt, aber ich habe eine Reihe sehr interessanter Anregungen für neue Gerichte erhalten.


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Teil 2: Grünes

Wer meinen Einkaufswagen sieht, erkennt, dass die prominenteste Farbe darin Grün ist.

Angeblich hat das u.a. mit der Blutgruppe zu tun. Ich habe Blutgruppe A, was die Blutgruppe der Bauern sein soll, die am besten pflanzliche Nahrung vertragen.

Meine geliebte Frau macht manchmal Witze darüber, dass ihr Kaninchen und ich Nahrungskonkurrenten sind.

Mucki

Mucki Christ Superstar, mein offizieller Mitesser

Gelegentlich hat sie meine Möhren und meinen Spinat an Mucki verfüttert.

Meine Selleriestangen teile ich offiziell mit Mucki. Beim Broccoli mag Mucki die Blättchen und ich die Röschen. Inzwischen ist unsere gemeinsame Versorgung gut organisiert.

Teil 3: Wenig Zucker

Wie bereits an anderer Stelle ausgeführt, Zucker hat auf viele Menschen verheerende Auswirkungen.

Mich macht er hibbelig und unkonzentriert.

Als ich es schaffte, meinen Zuckerkonsum zu reduzieren, war ich sehr überrascht darüber, welchen Unterschied das machte.

Derzeit, seit 2014 (Stand: Mai 2017) gibt es Süßigkeiten bei mir nur am Wochenende. Dafür bestellte ich mir auch besonders gute Schoko.

Mein geliebtes Weib hat auch gelegentlich meine Schokolade aufgefuttert. Ich öffne am Samstag den Kühlschrank in freudiger Erwartung, und – nix.

Sie kann auch beliebige Mengen an Süßigkeiten aufnehmen und bleibt schlank. Ich kann beliebig viel auf Süßigkeiten verzichten und beliebig hart trainieren, und der Abnehm-Nutzen ist bisher gering.

Wenig Fleisch

Angeblich auch ein Thema von Blutgruppe A: Zu viel Fleisch ist nicht so gut.

Mein geliebtes Weib hat Blutgruppe 0, was die Blutgruppe der Jäger und Sammler sein soll. Sie frisst große Mengen Fleisch und hat damit wenig Probleme. Wenn ich diese Mengen essen würde, würde ich einen Schlaganfall erleiden.

Also lasse ich es bei geringen Mengen.

Fazit zum Thema gesunde Ernährung

Ich habe zwei Freunde früh an Krankheiten sterben sehen, die beide eine sehr gesunde Ernährung praktizierten.

Möglicherweise wird das Thema überschätzt.

Für mich selbst habe ich festgestellt, ich kann eine relativ breite Spur fahren, solange ich nicht zuviel Fleisch oder Zucker esse.

Was das Abnehmen angeht, so trainiere ich seit 2013 mit Plänen, die von Profis zusammengestellt wurden, seit einigen Monaten extrem hart. Bisher hat nichts davon mein Gewicht oder meinen Körperfettanteil reduziert. Es bleibt konstant um 80 kg mit 24% Fettanteil.

Viel Kohlehydrate, wenig Kohlehydrate, wenig essen, viel essen, wenige Mahlzeiten, viele Mahlzeiten, viel Eiweiß, wenig Eiweiß, viel Bewegung, wenig Bewegung, entspannt, verspannt, früh, spät, regelmäßig, unregelmäßig, bisher hat alles die exakt gleiche Wirkung: Null.

Also, wer weiß.

HAVE FUN!

 

Titelbild: Unsplash

Foto von Mucki: Agnes Sowinska

 

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Alexander

Controller, Dozent bei AME Fortbildung und Controlling UG (haftungsbeschränkt)
Seit 1998 freier Controller, seit 2010 zusätzlich als Dozent im Rechnungswesen unterwegs. Schreibt über alles Mögliche.