Warum bloggen?

Dies ist ein Beitrag zu einer Blogparade, zu welcher Nicole Czerwinka vom Onlinenetzwerk Sachsen aufgerufen hat.

Eine Auswahl aus Nicoles Fragen:

  1. Verratet uns, was euch motiviert, immer weiter zu machen und über welche Hürden ihr schon gestolpert seid!
  2. Was müsste passieren, damit ihr das Bloggen sein lasst?
  3. Mit welchen Illusionen seid ihr an die Sache herangegangen und wie haben sich eure Ziele im Laufe der Zeit gewandelt? Was habt ihr beim Bloggen gelernt?
  4. Und was würdet ihr Anfängern raten?

Frage 1: Was motiviert mich, immer weiter zu machen? Welche Hürden gab es?

Ich glaube, was mich antreibt, ist im Wesentlichen Narzissmus und der Wunsch, mich selbst reden zu hören.

Ganz am Anfang stand der Plan, eine selbst produzierte DVD-Reihe mit Lehrmaterial zu verkaufen und über Blogs Aufmerksamkeit dafür zu generieren. Nachdem der Blog von 20 Leuten gelesen wurde und 12 DVDs verkauft waren statt der geplanten 8.000, relativierte sich dieser Plan etwas.

Wie an anderer Stelle beschrieben, meine Blogs vertriebscontroller und rechnungswesenlehrer sind vor allem erweiterte Visitenkarten, damit mögliche Kunden mich auschecken können.

Dieser Blog hier soll amazon-Produkte verkaufen und Aufmerksamkeit für mich und andere erzeugen.

Die Hürden wurden vor allem aufgestellt durch die niedrigste Lebensform im Universum: Abmahn-Anwälte. Ich machte kleine Fehler mit zwei Bildern und das war teuer.

Frage 2: Was müsste passieren, damit ich das Bloggen sein lasse?

Tod wäre eine Option.

Oder jemand bietet mir einen wirklich großen Haufen Geld an.

Wenn ich in Controlling-Projekten bin, habe ich schlicht zu wenig Zeit.

Frage 3: Mit welchen Illusionen bin ich gestartet und wie hat sich das geändert? Was habe ich gelernt?

Vor allem hatte ich unterschätzt, wie viel Arbeit das Bloggen kostet und was ich alles noch tun muss außer schreiben: Artikel promoten, teilen, Multiplikatoren gewinnen, usw.

Ich dachte, ich schreibe ein ebook, stelle das auf meinen Blog, verfasse ein paar Artikel, und hebe dann jeden Monat das fette Geld ab. So ein ebook verkauft sich ja von selbst. Oder?

Aber, wie bereits an anderer Stelle beschrieben, das passive Einkommen ist sehr aktiv.

Inzwischen erwarte ich weit weniger vom Internet und mehr von mir selbst. Mit den Jahren habe ich einiges gelernt über meine Schwächen als Blogger und arbeite daran, bessere Artikel zu schreiben. Mein Ziel ist jetzt eher, etwas zu schreiben, aus dem die Leser Wert ziehen.

Was ich beim Bloggen gelernt habe ist vor allem, besser zu bloggen.

Frage 4: Was würde ich Anfängern raten?

Das wäre vieles…

Vor Allem: Nicht zu viel zu erwarten.

Bloggen ist richtig Arbeit, und das Schreiben ist nur ein Viertel davon.

Um gelesen zu werden, brauche ich zunächst natürlich Inhalte, die Leute lesen wollen, und so aufbereitet, wie Leute sie lesen wollen. Dann sollte ich das promoten, teilen, usw.

Auch viele gute Inhalte werden für lange Zeit nicht beachtet.

Also brauche ich vor allem Spaß an der Sache.

HAVE FUN!

 

Titelfoto: Pexels

 

     (3 votes, average: 5,00 out of 5)
 Loading...

Alexander

Controller, Dozent bei AME Fortbildung und Controlling UG (haftungsbeschränkt)
Seit 1998 freier Controller, seit 2010 zusätzlich als Dozent im Rechnungswesen unterwegs. Schreibt über alles Mögliche.
Über Alexander 123 Artikel
Seit 1998 freier Controller, seit 2010 zusätzlich als Dozent im Rechnungswesen unterwegs. Schreibt über alles Mögliche.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


5 × zwei =