Meine ersten Artikel: Blogparade

Dieser Artikel ist ein Beitrag zu einer Blogparade, zu welcher Stefan Schütz von pr-stunt aufgerufen hat.

Stefan stellt dazu folgende Fragen in den Vordergrund:

  • Was hat euch dazu bewegt, Content-Produzent zu werden?
  • Wann war die Zeit reif für „MyFirstContent“?
  • Welche Erinnerungen habt ihr daran?
  • Haben sich eure Ansprüche an die Qualität der Inhalte verändert?

Ich gehe im Folgenden auf diese Fragen ein und stelle dann eine kommentierte Auswahl meiner ersten Veröffentlichungen vor.

Warum überhaupt bloggen?

Hauptgrund: Extremer Narzissmus.

Bevor Donald Trump auch nur Wahlkandidat wurde, sagte ein Komiker über ihn: Er onaniert, nimmt das auf Video auf und onaniert dann zu dem Video. Das könnte zu mir auch passen.

Als ich dann lernte, dass man im Internet mehr Aufmerksamkeit für das eigene Unternehmen gewinnen kann, indem man bloggt, war ich umso mehr dabei.

Mein erster Blog zum Thema Controlling, den außer mir vermutlich überhaupt niemand gelesen hat, ist so geräuschlos verschwunden, wie er existiert hat. Leider ist damit auch mein wahrscheinlich bisher bester Artikel überhaupt irgendwo verstorben. Das war 2005 oder so.

Das zweite Projekt war dann eine DVD-Produktion mit Vorträgen und Präsentationen zum Thema Selbstmarketing. Statt der geplanten 8.500 Kunden hatten wir 12. Nach dieser unbedeutenden Planabweichung stellten wir das Projekt ein. Das war 2007 bis 2010. Die Artikel nahm ich mit in Blog Nr. 3, der dann wieder gar niemanden interessierte.

Schließlich setzte ich zwei Blogs für mich auf, für meine zwei Tätigkeiten als freier Controller mit Schwerpunkt Vertriebscontrolling und als Dozent für Rechnungswesen.

Passives Einkommen ist sehr aktiv

Dann kam der große Traum vom „passiven Einkommen“. Mal eben ebooks schreiben und an Millionen von Lesern verkaufen.

Oder vielleicht hunderte.

Oder…vielleicht erstmal ein paar Leser gewinnen?

Nach dem Diskutieren mehrerer Themen, schlug meine einst tief geliebte Frau, jetzt weniger geliebte Ex-Frau vor, einen Blog über alternative Lebensweisen aufzusetzen. Mein Kumpel Christian übernahm also die Technik,

ich wurde Redakteur.

So entstand dieser Blog.

Qualitätsanspruch

Im Jahre 2012 sagte mir mein besonders geschätzter Controller-Kollege Michael in sehr freundlichen, aber deutlichen Worten, dass ich ziemlich viel Müll schreibe.

Aus meiner eigenen Perspektive finde ich, ich habe manchmal eine etwas sperrige Ausdrucksweise, die den Leser nicht gut mitnimmt. Das finde ich inzwischen besser, aber noch lange nicht gut.

Nach einer Weile des Übens entdeckte ich 2014 den smartblogger-Kurs von Blog-Großmeister Jon Morrow. Diesen belegte ich über mehrere Wochen.

Ich glaube, das hat viel gebracht. Ich lese meine Artikel jetzt sogar selbst, und bin schon recht oft als Gast-Autor an verschiedenen Stellen aufgetreten.

Den höchsten Qualitätsanspruch habe ich, besonders inhaltlich, an den vertriebscontroller, weil dort auch die Leserschaft auf hohem Niveau unterwegs ist.

Sachlich hohen Anspruch, etwas weniger stilistisch, habe ich an den rechnungswesenlehrer.

Die Juwelen der Vergangenheit

Meine ersten Podcasts von youtube habe ich zum Glück entfernt.

Waren die schrecklich!

Dann wurde es etwas weniger schrecklich.

Meine erste Veröffentlichung auf youtube nach der peinlichen Phase war im Oktober 2008 mein Controlling-Interview in mehreren Teilen.

Dieses Video brachte mir sogar einen Haufen Anfragen ein: Alle wollten wissen, wo sie die Dame treffen können, die das Interview geführt hat.

Mein persönliches Lieblingsvideo ist meine Präsentation des Controller-Leitbildes aus dem Mai 2009.

Auf dem vertriebscontroller war mein erster Post einer meiner besten und bis heute am meisten angeklickten, zu den Levels von Skills in Excel. Meine Ambition war nicht weniger, als einen etablierten Industriestandard zu schaffen, nach dem Excel-Skills kategorisiert werden, ähnlich den Levels beim Sprachenlernen.

Mein persönlicher Lieblings-Post von Vertriebscontroller ist meine längere Abhandlung über den Regisseur Alejandro Jodorowsky, der das Hollywood der 1970er hinter den Kulissen stark beeinflusst hat.

Erster Post auf dem rechnungswesenlehrer war ein Video-Tutorial über den Anlagenspiegel.

Mein Lieblings-Artikel vom rechnungswesenlehrer ist darüber, wie man auf der Arbeit Interesse zeigt und dadurch zum Key Player wird.

Der erste Post auf diesem Blog war über alternative Zahlungsmittel, gefolgt von einer Abhandlung über den Traum vom Auswandern in Verbindung mit Offshore-Gesellschaften.

Der aus meiner Sicht beste und wichtigste Artikel hier ist mein Video über den Unterschied zwischen nachhaltigen Investitionen und Konsumschulden. Aber: Darin kommen keine Titten vor. Hat also wenig Zuschauer.

Fazit zu meinem Content-Archiv

Habe ich viel Zeug geschrieben!

Wäre das cool, wenn das jemand lesen würde!

HAVE FUN!

 

Titelbild: geralt

 

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Alexander

Controller, Dozent bei AME Fortbildung und Controlling UG (haftungsbeschränkt)
Seit 1998 freier Controller, seit 2010 zusätzlich als Dozent im Rechnungswesen unterwegs. Schreibt über alles Mögliche.
Über Alexander 123 Artikel
Seit 1998 freier Controller, seit 2010 zusätzlich als Dozent im Rechnungswesen unterwegs. Schreibt über alles Mögliche.

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