Blogparade: Welche Aspekte des Minimalismus lebst Du?

Nach mehrfacher Teilnahme an Blogparaden rufe ich nun selbst zu einer auf.

Es geht um das Thema Minimalismus: Ein Lebensstil, bei dem ich meinen Konsum stark einschränke und möglichst nur das kaufe, was ich brauche.

Welche Rolle spielt Minimalismus in meinem Leben?

Was mich betrifft, so habe ich mich ab 2009 zunächst gezwungenermaßen eingeschränkt, da ich mich selbst in die Pleite gewirtschaftet hatte.

In den folgenden 6 Jahren bezahlte ich Einiges an Schulden und gewöhnte mich an einen niedrigeren Lebensstandard.

Aus dem einfachen Grund, dass viel Zeugs auch viel Platz wegnimmt, war ich schon vorher ein Freund des Minimalismus, war aber noch nicht bereit, auf manche Annehmlichkeiten zu verzichten, wie vor allem Essengehen. Inzwischen schmeckt mir mein selbst gekochtes Essen meistens besser als die Gerichte in Restaurants.

Mit der Zeit lernte ich dann auch, kostengünstiger zu reisen und insgesamt weniger auszugeben.

Für mich war es vor allem eine Auseinandersetzung mit meinem Selbstwertgefühl, die mich nach und nach befähigt hat, weniger auszugeben. So habe ich mehr Befriedigung in zwischenmenschlichen Beziehungen gefunden. Vorher musste ich immer wieder Geld rausballern, um meine innere Leere zu übertönen.

Tendenziell bin ich immer noch pathologisch ungesellig und asozial, aber etwas weniger als noch vor ein paar Jahren. Und ich fühle mich generell mehr im Frieden mit mir selbst.

Im Dezember 2017 bin ich bei einem sehr niedrigen Ausgabenniveau angelangt.

Bei meinem letzten Umzug im September 2014 war ich entsetzt, wie viel Zeugs ich habe. Davon habe ich dann nochmal die Hälfte rausgeworfen bzw. verzichtbar gemacht, z.B. durch bessere Platzausnutzung in Regalen und Schränken.

Sogar mein Musikstudio habe ich kräftig geschrumpft, weil ich mich mehr auf die Musik konzentriere als auf das Zeugs.

In Restaurants esse ich nur noch selten. Arbeitsbedingt besuche ich allerdings eine Reihe verschiedener Kantinen, je nach Auftragsort. Die sind aber nicht teuer.

Und wie lebst Du Minimalismus?

Hier meine Fragen an Dich:

  1. Übst Du Verzicht, und wenn ja, gezwungenermaßen oder freiwillig?
  2. Hast Du die Wichtigkeit mancher Anschaffungen schon mal hinterfragt oder gedenkst nun, das zu tun?
  3. Was ist Dir als besonders unnötig aufgefallen?
  4. Gibt es Lebensbereiche, in denen Du Minimalismus nicht umsetzen willst?

Wie kannst Du mitmachen?

Schreibe Deinen Artikel und verlinke auf diesen Artikel ebenso wie auf den Aufruf bei blogparaden.de

Du musst für die Teilnahme an der Blogparade keinen eigenen Blog haben. Wenn du einen Blog hast, dann verlinke ich natürlich deinen Blog, deine Facebook-Seite und weitere Profile.

Außerdem nehmen wir sehr gerne Gast-Artikel für diesen Blog.

Ich freue mich auf Deinen Artikel.

Beiträge bitte bis zum 31.01.2018

 

Titelbild: Alexas Fotos

 

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Alexander

Controller, Dozent bei AME Fortbildung und Controlling UG (haftungsbeschränkt)
Seit 1998 freier Controller, seit 2010 zusätzlich als Dozent im Rechnungswesen unterwegs. Schreibt über alles Mögliche.
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5 Kommentare

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  1. Moderner Minimalismus – Jutesack

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