Tom Woods ist ein echtes Powerhouse.

Bei Recherchen zu libertären Themen stößt man früher oder später auf Tom Woods.

Wer Argumente für libertäre Ansätze sucht, ist bei Tom Woods richtig.

Tom gehört zu den produktivsten Libertären, die ich bisher gesehen habe.

Er produziert einen täglichen (!!) Podcast, spricht auf zahlreichen Veranstaltungen, und schreibt nebenbei auch noch eine ganze Reihe E-Books, die er gratis zur Verfügung stellt.

Zusätzlich betreibt er einen Blog, auf dem er etwas unregelmäßig, in etwa einmal pro Woche einen Artikel veröffentlicht. In seinem geschliffenen Stil und seinem Witz steht er keinen Millimeter zurück hinter Blog-Großmeister Jon Morrow.

Auf der Suche nach ausgearbeiteten Argumenten

Ich stieß auf Tom Woods bei meinen allgemeinen Recherchen zu libertären Themen, zur Österreichischen Ökonomielehre und zu Freiheits-Projekten wie dem Free State Project Europe, Liberland und Liberstad in Norwegen.

Vor allem suchte ich nach guten, brauchbaren Argumenten für ein Zusammenleben in mehr Freiheit, von Leuten, die sich bereits länger damit beschäftigt haben. Ebenso suche ich nach Argumenten dagegen, um beide Seiten ausführlich zu würdigen.

Wenn ich mit libertären Ideen daherkomme, sehe ich mich immer wieder mit Argumenten konfrontiert, die wohl schon seit 25 Jahren die Runde machen. Zum Beispiel:

  • Jeder, der für einen freieren Markt ist, kann das ausschließlich aus dem Grund sein, dass er nur für sich selbst die fette Kohle abgreifen will und arme Menschen hasst
  • Jeder, der Bedenken gegen einen ausufernden Wohlfahrtsstaat äußert, tut dies ausschließlich, weil er seinen Reichtum, den er nur auf unethische Weise gewonnen haben kann, behalten will, weil er andere Menschen verabscheut
  • Ohne Zwang und Gewalt kann es niemals ein friedliches Miteinander geben, nur mit Zwang und Gewalt. Weil, Zwang und Gewalt ist friedlich, im Gegensatz zu…ähm…warte…
  • Wer dafür ist, dass jeder sagen und schreiben darf, was er will, ist unterdrückerisch, weil er sich weigert, Unterdrücker zu unterdrücken.
  • Natürlich muss es Meinungsfreiheit geben, außer, jemand hat die FALSCHE Meinung! Denn FALSCHE Meinungen führen zwingend zu Unfreiheit, deshalb dürfen FALSCHE Meinungen nicht frei sein!

In dem einen oder anderen Argument scheinen mir da logische Inkonsistenzen zu sein.

Und um mit diesem Inkonsistenzen umzugehen, suchte ich nach jemandem, der es besser sagen kann, als ich es jetzt könnte.

Eine Goldgrube an Anregungen

Unter den Akademikern (Tom war auch Universitätsprofessor) habe ich noch keinen einzigen erlebt, der sich so verausgabt, um seinen Lesern und Zuhörern hohen Wert zur Verfügung zu stellen.

Er finanziert sich auch nicht aus dem staatlichen Bildungssystem, wie so viele Akademiker aus Lehre und Forschung, sondern allein aus seinen Büchern, Beratungen und Vorträgen.

Allein die kostenlosen Bücher decken eine hohe Bandbreite an Themen ab.

Die Podcasts finde ich sehr inspirierend, interessant, witzig.

Tom Woods stellt einen sehr großen Teil seines Wissens gratis zur Verfügung.

Seine verlegten, kostenpflichtigen Bücher sind über amazon Deutschland leider nicht erhältlich.
Wer sich also mit Ideen zu mehr Freiheit versorgen möchte, kann mal bei Tom vorbeischauen.

Das Portraitfoto wurde freundlicherweise von Tom Woods selbst zur Verfügung gestellt.

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Alexander

Controller, Dozent bei AME Fortbildung und Controlling UG (haftungsbeschränkt)
Seit 1998 freier Controller, seit 2010 zusätzlich als Dozent im Rechnungswesen unterwegs. Schreibt über alles Mögliche.

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